WILEX veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht

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München, 14. Juli  2015 – Die WILEX AG (ISIN DE000A11QVV0 / WL6 / FWB) veröffentlichte heute den Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015 (1. Dezember 2014 – 31. Mai 2015).

Der Schwerpunkt des ersten Halbjahres lag auf den Forschungsaktivitäten der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH und auf der Finanzierung der WILEX AG.

„Mit dem ersten Halbjahr 2015 sind wir zufrieden, denn wir haben nicht nur im Bereich F&E wichtige Ziele erreicht, sondern die Finanzierung der nächsten Aktivitäten gesichert. Es ist uns wieder gelungen, unsere Einnahmen und das Ergebnis wesentlich zu verbessern und unsere Kosten erneut deutlich zu senken.“ kommentierte Dr. Jan Schmidt-Brand, Sprecher des Vorstands und CFO der WILEX AG. „Besonders stolz sind wir auf die Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten in dem renommierten Fachmagazin NATURE. Die Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit Forschern des MD Anderson Cancer Centers könnten wegweisend und hilfreich für den Einsatz unserer ATACs bei der Patientenselektion sein. Das eröffnet unserer Technologie ein größeres therapeutisches Fenster und führt sie einen Schritt weiter in Richtung personalisierte Medizin.“

Finanzergebnisse der ersten sechs Monate im Geschäftsjahr 2015
Der WILEX-Konzern, bestehend aus der WILEX AG und der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH, berichtet konsolidierte Zahlen. Die F&E-Aktivitäten liegen nach der Restrukturierung bei der WILEX AG nun auf dem operativen Geschäft der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma in Ladenburg.

Der WILEX-Konzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015 Umsatzerlöse und Erträge von insgesamt 2,3 Mio. Euro und damit 35 % mehr als im Vorjahr (1,7 Mio. Euro). Darin enthalten sind Umsatzerlöse in Höhe von 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro), welche sich etwa zu gleichen Teilen aus Komponenten der Lizenzvereinbarungen mit Roche und Link Health sowie dem Servicegeschäft zusammensetzen. Die sonstigen Erträge lagen mit 1,0 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau (0,5 Mio. Euro) und wurden durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (0,4 Mio. Euro) beeinflusst, die nicht in geplanter Höhe benötigt wurden. Zudem waren Erträge aus Wechselkursdifferenzen (0,3 Mio. Euro), welche im Wesentlichen infolge einer Darlehensforderung in US-Dollar entstanden sind und Erträge aus der Untervermietung der Büro- und Laborräume in München (0,1 Mio. Euro) zu verzeichnen.

Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, betrugen in der Berichtsperiode 4,2 Mio. Euro und lagen damit 30 % unter dem Wert des Vorjahres (6,0 Mio. Euro). Dies ist auf die Einstellung der klinischen Entwicklungsaktivitäten bei der WILEX AG sowie auf Einsparungen infolge der Restrukturierung zurückzuführen.

Die Herstellungskosten fielen im Berichtszeitraum für die kundenspezifische Auftragsforschung an und betrugen 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 1,9 Mio. Euro gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode (3,3 Mio. Euro) aufgrund der Einstellung der F&E-Aktivitäten am Standort München um 1,4 Mio. Euro zurück. Sie stellten dennoch mit 46 % der betrieblichen Aufwendungen nach wie vor den größten Kostenblock dar.

Die Verwaltungskosten wurden aufgrund der Kostensenkungsmaßnahmen auf 1,4 Mio. Euro reduziert (Vorjahr: 1,5 Mio. Euro). Die Sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten im Bereich Geschäftsentwicklung, Vermarktung und kommerzielle Marktversorgung betrugen in der aktuellen Berichtsperiode 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro).

Der WILEX-Konzern wies mit 1,4 Tsd. Euro ein positives Finanzergebnis aus (Vorjahr:
-33 Tsd. Euro). Der Periodenfehlbetrag für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres wurde erheblich um 57 % auf 1,9 Mio. Euro reduziert. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich korrespondierend zum Periodenfehlbetrag um 59 % auf -0,23 Euro (Vorjahr:-0,56 Euro; wobei das ursprüngliche Ergebnis je Aktie der Vorperiode von 0,14 Euro aus Gründen der Vergleichbarkeit gemäß IAS 33.64 an die aktuelle Aktienzahl im Verhältnis 4:1 angepasst wurde).

Die liquiden Mittel belaufen sich zum 31. Mai 2015 auf 4,1 Mio. Euro (30. November 2014: 2,2 Mio. Euro). WILEX hatte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres einen durchschnittlichen Finanzmittelbedarf von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 1,0 Mio. Euro) pro Monat. Damit wurde die geplante Reduzierung aufgrund der Restrukturierung der Muttergesellschaft erfolgreich umgesetzt.

Die Bilanzsumme zum 31. Mai 2015 betrug 17,1 Mio. Euro und lag damit über dem Wert des Vergleichsstichtages 30. November 2014 (15,0 Mio. Euro). Das Eigenkapital betrug zum Ende der Berichtsperiode 14,1 Mio. Euro (30. November 2014: 11,9 Mio. Euro; 31. Mai 2014: 10,6 Mio. Euro) und korrespondierte mit einer Eigenkapitalquote von 82,4 % (30. November 2014: 79,0 %).

Die Ende März 2015 abgegebene Finanzprognose für das laufende Geschäftsjahr für den WILEX-Konzern bleibt unverändert gültig.

Kennzahlen für den WILEX-Konzern


In Tsd. Euro
H1 2015 1
Tsd. Euro
H1 2014 1
Tsd. Euro
Ergebnis    
Umsatzerlöse 1.360 1.189
Sonstige Erträge 981 475
Betriebliche Aufwendungen (4.238) (5.974)
davon Forschungs- und Entwicklungskosten (1.961) (3.253)
Betriebsergebnis (1.898) (4.310)
Ergebnis vor Steuern (1.896) (4.344)
Periodenergebnis (1.896) (4.391)
Ergebnis je Aktie in Euro (0,23) (0,56)4
     
Bilanz zum Periodenende    
Bilanzsumme 17.139 16.574
Liquide Mittel 4.101 2.832
Eigenkapital 14.129 10.569
Eigenkapitalquote2 in % 82,4 63,8
     
Kapitalflussrechnung    
Operativer Cashflow (2.146) (6.017)
Cashflow aus der Investitionstätigkeit (32) (129)
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 4.109 (49)
     
Mitarbeiter (Anzahl)    
Mitarbeiter am Ende der Periode3 51 67
Mitarbeiter am Ende der Periode3 (Vollzeitäquivalente) 45 61

1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31. Mai.
2 Eigenkapital / Bilanzsumme
3 Inklusive Mitglieder des Vorstands
4 Das Ergebnis je Aktie der Vorperiode (H1 2014: -0,14 Euro) wurde aus Gründen der Vergleichbarkeit gemäß IAS 33.64 an die aktuelle Aktienzahl im Verhältnis 4:1 angepasst.
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben.

Der vollständige Halbjahresfinanzbericht einschließlich des gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschlusses wurde unter http://www.wilex.de/presse-investoren/finanzberichte/ veröffentlicht.

Kontakt
WILEX AG
Sylvia Wimmer
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29
E-Mail: investors[at]wilex.com
Grillparzerstr. 18, 81675 München
IR/PR Unterstützung
MC Services AG

Katja Arnold (CIRO)
Tel.: +49-89-210 228-40
Mobil: +49 (0) 160 9360 3022
E-Mail: katja.arnold[at]mc-services.eu


Über WILEX und Heidelberg Pharma

Die WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen und verfügt über ein Portfolio diagnostischer und therapeutischer Phase III-Produktkandidaten, basierend auf Antikörpern zur Erkennung und gezielten Behandlung des klarzelligen Nierenzellkarzinoms, das zur Auslizenzierung zur Verfügung steht. Der Fokus der Forschung und Entwicklung liegt auf dem operativen Geschäft der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH in Ladenburg, die vor allem die innovative Plattformtechnologie für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC-Technologie) weiterentwickelt und präklinische Serviceleistungen in den Bereichen Wirkstoffentdeckung und -entwicklung anbietet. Die WILEX AG ist notiert an der Frankfurter Wertpapierbörse: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol WL6. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.wilex.com.

Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa „schätzt“, „glaubt“, „erwartet“, „könnte“, „wird“, „sollte“, „zukünftig“, „möglich“ oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebs, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen in solche zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.

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