WILEX veröffentlicht Halbjahresfinanzbericht 2014

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München, 15. Juli 2014 – Die WILEX AG (ISIN DE0006614720 / WL6 / FWB) veröffentlichte heute den Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2014 (1. Dezember 2013 – 31. Mai 2014).

Das zweite Quartal stand stark unter dem Einfluss der Konsolidierung und Neuausrichtung. Dabei lag ein Schwerpunkt auf der Anpassung bzw. Beendigung unserer Lizenzverträge mit den bestehenden Partnern und auf den Vertragsverhandlungen zur Auslizenzierung des WILEX-Portfolios.

Dr. Jan Schmidt-Brand, Sprecher des Vorstands der WILEX AG und zuständig für Finanzen, kommentierte: „In den letzten Monaten haben wir intensiv an unserer Konsolidierung und Neuausrichtung gearbeitet und wichtige Ziele erreicht. Ganz besonders freuen wir uns über die Partnerschaften für MESUPRON®, weil so die Weiterentwicklung dieses neuartigen anti-metastatischen Ansatzes vorangetrieben werden kann und WILEX im Falle einer erfolgreichen klinischen Entwicklung und Zulassung durch Zahlungen der Partner und Umsatzbeteiligungen partizipieren kann. Für die anderen Programme und insbesondere für unsere ADC-Technologieplattform arbeiten wir ebenfalls an der weiteren Kommerzialisierung und sehen den kommenden Monaten mit Spannung und Zuversicht entgegen.“

Finanzergebnisse der ersten sechs Monate im Geschäftsjahr 2014

Der WILEX-Konzern, bestehend aus der WILEX AG und der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH, berichtet konsolidierte Zahlen (IFRS) und in drei Segmenten (Rx-Therapeutika, Dx-Diagnostika und Cx-Kundenspezifische Auftragsforschung).

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014 erwirtschaftete der WILEX-Konzern Umsatzerlöse und Erträge von insgesamt 1,7 Mio. Euro und lag damit 78 % unter dem Vorjahr (7,6 Mio. Euro). Darin enthalten sind Umsatzerlöse von 1,2 Mio. Euro aus den Segmenten Rx und Cx (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro). Das Vorjahr war im Wesentlichen durch einzelne Komponenten der inzwischen beendeten Lizenzvereinbarung mit Prometheus für RENCAREX® gekennzeichnet. Das Segment Dx verbuchte planungsgemäß keine Umsatzerlöse. Die sonstigen Erträge lagen mit 0,5 Mio. Euro ebenfalls unterhalb des Vorjahresniveaus (1,0 Mio. Euro) und ergaben sich überwiegend aus der ertragswirksamen Auflösung von Rückstellungen, welche nicht in geplanter Höhe benötigt wurden. Darüber hinaus wurden sowohl im Segment Rx als auch im Segment Cx Fördermittel für Forschungsprojekte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verbucht.

Die betrieblichen Aufwendungen, einschließlich der Abschreibungen, betrugen in der Berichtsperiode 6,0 Mio. Euro und lagen damit 46 % unter dem Wert des Vorjahres (11,1 Mio. Euro). Die Herstellungskosten fielen im Berichtszeitraum auf 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro) und entsprechen 15 % der betrieblichen Aufwendungen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 3,3 Mio. Euro gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode (5,4 Mio. Euro) im Zuge des eingeleiteten Restrukturierungsprogramms und der sukzessiven Einstellung der F&E-Aktivitäten am Standort München um 2,1 Mio. Euro zurück. Die Verwaltungskosten wurden auf 1,5 Mio. Euro reduziert (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) und entsprechen 26 % der betrieblichen Aufwendungen. Die Sonstigen Aufwendungen für Aktivitäten im Bereich Geschäftsentwicklung, Vermarktung und kommerzielle Marktversorgung betrugen 0,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) und verantworten 5 % der betrieblichen Aufwendungen.

Der WILEX-Konzern wies ein verbessertes Finanzergebnis von -33 Tsd. Euro (Vorjahr: -50 Tsd. Euro) aus. Der Periodenfehlbetrag betrug 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro) und ist auf geringere Umsatzerlöse und Erträge zurückzuführen. Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich korrespondierend zum Periodenfehlbetrag um 27 % auf -0,14 Euro (Vorjahr: -0,11 Euro).

Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Mai 2014 2,8 Mio. Euro (30. November 2013: 8,9 Mio. Euro). Darin sind Zuflüsse aus den beendeten und neu abgeschlossenen Lizenzverträgen noch nicht enthalten. WILEX hatte in den ersten sechs Monaten einen durchschnittlichen Finanzmittelbedarf von 1,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro) pro Monat. Die geplante deutliche Verringerung wird sich aufgrund der Nachlaufkosten der Restrukturierung erst in den Folgequartalen niederschlagen.

Zum Ende der Berichtsperiode betrugen die Bilanzsumme 16,6 Mio. Euro (30. November 2013: 22,3 Mio. Euro) und das Eigenkapital 10,6 Mio. Euro (30. November 2013: 14,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 63,8 % (30. November 2013: 67,0 %).

Die am 31. März 2014 abgegebene Finanzprognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt unverändert gültig.

Kennzahlen für den WILEX-Konzern


In TEURO

H1 2014 1

TEURO

H1 2013 1

TEURO

Ergebnis

 


Umsatzerlöse

1.189

6.595

Sonstige Erträge

475

1.038

Betriebliche Aufwendungen

(5.974)

(11.123)

davon Forschungs- und Entwicklungskosten

(3.253)

(5.415)

Betriebsergebnis

(4.310)

(3.490)

Ergebnis vor Steuern

(4.344)

(3.540)

Jahresergebnis

(4.391)

(3.540)

Ergebnis je Aktie in Euro

(0,14)

(0,11)

     
Bilanz per Periodenende    
Bilanzsumme

16.574

27.983

Liquide Mittel

2.832

12.894

Eigenkapital

10.569

16.439

Eigenkapitalquote2 in %

63,8

58,7

     
Kapitalflussrechnung    
Operativer Cashflow

(6.017)

(10.504)

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

(129)

(43)

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

(49)

(115)

     
Mitarbeiter (Anzahl)    
Mitarbeiter zum 31.05.20143

67

111

1 Der Berichtszeitraum beginnt am 1. Dezember und endet am 31. Mai.
2 Eigenkapital / Bilanzsumme
3 Inklusive Mitglieder des Vorstands
4 Die WILEX Inc. ist 2014 nicht mehr enthalten.
Durch die Rundung der exakten Zahlen können sich Differenzen ergeben.

Der vollständige Halbjahresfinanzbericht einschließlich der Segmentberichterstattung und des gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschlusses wurden unter www.wilex.com veröffentlicht.

Einladung zur Telefonkonferenz

WILEX wird am 15. Juli 2014 um 15:00 Uhr MESZ eine öffentliche Telefonkonferenz für Pressevertreter, Analysten und Investoren in englischer Sprache abhalten. Bitte wählen Sie sich 10 Minuten vor der Konferenz ein und wählen Sie die Einwahl-Nummern:

1. Deutschland: +49 69 71044 5598
2. UK: +44 20 3003 2666
3. USA: +1 212 999 6659
4. USA Freephone: +1 866 966 5335

Sie werden durch einen Operator begrüßt, der das Passwort (WILEX), Ihren Namen und den Firmennamen aufnimmt. Die englische Präsentation zur Konferenz steht ab 14:30 Uhr MESZ auf der Internetseite www.wilex.com zum Download zur Verfügung.

Kontakt
WILEX AG
Sylvia Wimmer
Corporate Communications
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-29
E-Mail: investors[at]wilex.com
Grillparzerstr. 10, 81675 München
IR/PR Unterstützung
MC Services AG
Katja Arnold (CIRO)
Executive Director
Tel.: +49 (0)89-41 31 38-126
Tel.: +49-89-210 228-40
E-Mail: katja.arnold[at]mc-services.eu 

 

Über WILEX
Die WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in München. WILEX ist auf Onkologie fokussiert und verfügt über ein klinisches Portfolio diagnostischer und therapeutischer Produktkandidaten basierend auf Antikörpern und niedermolekularen Wirkstoffen, das zur Auslizenzierung zur Verfügung steht. Die Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma GmbH in Ladenburg bietet präklinische Auftragsforschung und eine Technologieplattform für therapeutische Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC-Technologie) an. Zu den Kunden und Partnern gehören führende internationale Pharmaunternehmen. Weitere Informationen unter www.wilex.com

Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa „schätzt”, „glaubt”, „erwartet”, „könnte”, „wird”, „sollte”, „zukünftig”, „möglich” oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebs, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten werden mögliche Investoren und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen in solche zukunftsgerichteten Aussagen zu setzen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.

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