WILEX AG gibt Änderung der Prognose bekannt

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Ad-hoc Meldung – Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR

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Ladenburg, 09. Oktober 2017 – Die WILEX AG (ISIN DE000A11QVV0 / WL6 / FWB) gab heute bekannt, dass sie die im März 2017 veröffentlichte Prognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst hat. Hintergrund für die Absenkung der Umsatzprognose ist zum einen die Umsatzabgrenzung aus dem Takeda-Vertrag, bei der die erste Zahlung zugunsten kommender Quartale verteilt werden musste. Außerdem gibt es eine Verschiebung der Meilensteinzahlungen von Link Health.

Für den WILEX-Konzern werden für das Geschäftsjahr 2017 Umsätze und sonstige Erträge zwischen insgesamt 2,0 Mio. Euro und 3,0 Mio. Euro (vorher: 4,0 Mio. Euro bis 6,0 Mio. Euro) erwartet.

Die betrieblichen Aufwendungen werden sich nunmehr in einem Korridor von 12,0 Mio. Euro bis 14,0 Mio. Euro bewegen (vorher: 11,0 Mio. Euro bis 15,0 Mio. Euro). Sie wurden an die nun besser erkennbare Detailplanung angepasst, nach der verschiedene Kosten erst im nächsten Jahr anfallen werden. Auf Basis dieser Anpassungen wird ein Betriebsergebnis (EBIT) zwischen -9,0 Mio. Euro und -11,0 Mio. Euro erwartet (vorher: -6,0 Mio. Euro bis -10,0 Mio. Euro).

WILEX rechnet 2017 mit einem Finanzmittelbedarf von 8,0 Mio. Euro bis 10,0 Mio. Euro (vorher: 6,0 Mio. Euro bis 10,0 Mio. Euro). Der monatliche Barmittelverbrauch dürfte sich damit zwischen 0,6 Mio. Euro und 0,8 Mio. Euro (vorher: 0,5 Mio. Euro bis 0,8 Mio. Euro) bewegen.

Um die geplanten Aktivitäten mit den proprietären ATAC-Projekten voranzutreiben, benötigt WILEX weitere Finanzmittel. Aus der Finanzierungszusage von dievini stehen noch 5,6 Mio. Euro zur Verfügung, die im Rahmen von Kapitalmaßnahmen oder Darlehen in die Gesellschaft eingebracht werden können. WILEX wird im Hinblick auf die Forschungsfortschritte, die Geschäftsentwicklung und das Marktumfeld alle Finanzierungsoptionen prüfen.

Die Finanzierungsreichweite (vorher: bis zum Ende des zweiten Quartals 2018) wird sich auf Basis der aktualisierten Planung und der noch verfügbaren Mittel aus der Finanzierungszusage analog zur oben beschriebenen Situation verkürzen. Die Gesellschaft geht nunmehr davon aus, dass sie bis ins zweite Quartal 2018 finanziert sein wird.

Aufgrund dieser Ad-hoc Meldung hat WILEX entschieden, die Zwischenmitteilung, deren Veröffentlichung ursprünglich für den 12. Oktober 2017 geplant war, noch heute zu veröffentlichen.

Mitteilende Person: Dr. Jan Schmidt-Brand, Vorstand

+++ Ende der Ad-Hoc-Mitteilung +++

Über WILEX
Die WILEX AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Ladenburg, das als Konzernmutter Holdingaufgaben wahrnimmt. Der Fokus der Forschung und Entwicklung liegt auf dem operativen Geschäft der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma  Research GmbH. Heidelberg Pharma Research GmbH ist das erste Unternehmen, das den Wirkstoff Amanitin für Krebstherapien einsetzt und entwickelt. Dafür verwendet das Unternehmen seine innovative ATAC-Technologie (Antibody Targeted Amanitin Conjugate) und nutzt den biologischen Wirkmechanismus des Toxins als neues therapeutisches Prinzip. Diese proprietäre Technologieplattform wird für die Entwicklung eigener therapeutischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sowie im Rahmen von Kooperationen mit externen Partnern eingesetzt, um eine Vielzahl von ATAC-Kandidaten zu erzeugen. Der proprietäre Hauptproduktkandidat HDP-101 ist ein BCMA-ATAC, der gegen das Multiple Myelom eingesetzt wird. WILEX‘ klinische Produktkandidaten MESUPRON® und REDECTANE® wurden verpartnert. RENCAREX® steht zur Auslizenzierung und weiteren Entwicklung zur Verfügung. WILEX ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert: ISIN DE000A11QVV0 / WKN A11QVV / Symbol WL6. Weitere Informationen unter www.wilex.com.

Kontakt
WILEX AG
Corporate Communications
Sylvia Wimmer
Tel.: +49 89 41 31 38-29
E-Mail: investors[at]wilex.com
Schriesheimer Str. 101, 68526 Ladenburg
IR/PR Unterstützung
MC Services AG

Katja Arnold (CIRO)
Managing Director & Partner
Tel.: +49 89 210 228-40
Mobil: +49 160 9360 3022
E-Mail: katja.arnold[at]mc-services.eu

Dieser Text enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die sich auf den Geschäftsbereich der Gesellschaft beziehen und die sich durch den Gebrauch von zukunftsgerichteter Terminologie wie etwa “schätzt”, “glaubt”, “erwartet”, “könnte”, “wird”, “sollte”, “zukünftig”, “möglich” oder ähnliche Ausdrücke oder durch eine allgemeine Darstellung der Strategie, der Pläne und der Absichten der Gesellschaft auszeichnen. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren, die bewirken könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Geschäftsbetriebes, die Finanzlage, die Ertragslage, die Errungenschaften oder auch die Ergebnisse des Sektors erheblich von jeglichen zukünftigen Ergebnissen, Erträgen oder Errungenschaften unterscheiden, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückt oder vorausgesetzt werden. Angesichts dieser Unwägbarkeiten, werden mögliche Investoren und Partner davor gewarnt, übermäßiges Vertrauen auf solche zukunftsgerichteten Aussagen zu stützen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um zukünftiges Geschehen oder Entwicklungen widerzuspiegeln.

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